Mit der Freilegung und der Sanierung der einstigen Zugangsbrücke von Ermatingen zum Schloss Arenenberg aus der Zeit der Nachkommen des «Umgestalters von Europa» hat der Schlosspark Arenenberg einen fehlenden Zacken aus der kaiserlichen Krone zurückerhalten. Die in Backstein als Gewölbebogen gemauerte Konstruktion würde gem. dem mitwirkenden Bauingenieur selbst heutigen Lastfahrzeugen noch immer genügen. Dazu musste allerdings der in den Fünfzigerjahren entfernte Teil rekonstruiert werden. Die Schäden am damals verbleibenden Teil wurden wo immer möglich saniert und wo nötig auch ersetzt. Die historische Bausubstanz erforderte viel Fingerspitzengefühl. Mit Sandstein, Backstein und eigens hergestellten Tonfabrikaten konnte man der alten Brücke ihren einstigen Stolz zurückgeben.
Daneben wurde auch die Verbindung vom Untersee zur Schlossanlage über den Serpentinenweg neugestaltet. Auf diesem überqueren Parkbesucher neue Brücken, die wir in Naturstein, Beton und Holz ausführen durften.